Der FCS hat seine Verantwortung auf Präsidium, Vorstand und Aufsichtsrat verteilt. Auf dem Papier lässt sich jetzt besser erklären, wer führt, wer vertritt und wer kontrolliert. Papier allein schützt aber kein Mitgliederrecht und verhindert keine schlechte Entscheidung.
Der Prüfstein liegt bei den scheinbar trockenen Dingen: Werden Ziele des Vorstands öffentlich messbar? Werden strategische Beschlüsse erklärt, bevor sie als fertige Sache im Raum stehen? Gibt es Antworten, die mehr sind als eine freundliche Pressezeile?
Ein Mitgliederverein, der sportlich nach oben will, braucht keine permanente Selbstbeschäftigung. Er braucht eine Führung, die entscheiden kann, und ein Kontrollgremium, das diese Entscheidungen prüft. Beides gehört zusammen. Wer Verantwortung trägt, muss sich an Ergebnissen messen lassen – nicht an guten Absichten.